
Über mich


Das bin ich...
beruflich
und das bin ich...
privat
In meiner Schulzeit wurde mir gesagt, ich sei "die Kreative". Malen, Zeichnen, Fotografieren – das liege mir, das könne auch mein beruflicher Weg werden. Ich habe das damals kaum hinterfragt.
So begann ich nach dem Abitur eine Ausbildung zur Fotografin mit Schwerpunkt Porträt und Reportage. Meine Ausbilderin war eine außergewöhnliche Frau: modern, spirituell, geprägt vom Geist der 68er-Bewegung. Sie lehrte mich vor allem eines – wirklich zu sehen.
Bald darauf folgte ein frühes Online-Studium in Grafikdesign.
Mit diesen Ausbildungen machte ich mich 2009 in Mainz selbstständig. Zunächst in einem Künstleratelier, später in einem Gesundheits- und Familienzentrum.
Dort rückten gesundheitliche Themen zunehmend in mein Blickfeld. Yoga, Osteopathie, Naturheilkunde, alles rund um Schwangerschaft und Geburt. Die Gründerin des Zentrums,
selbst Hebamme, prägt diesen Ort – und auch mich. Etwas begann sich zu verschieben.
Der Moment, der alles veränderte, kam 2018.
Eine Kundin bat mich um ein Porträt. Sie erkannte sich selbst nicht mehr.
Brustkrebs, Chemotherapie, Kortison – ihr Körper hatte sich stark verändert. Sie sagte, sie brauche eine Vision. Wie möchte ich aussehen, wenn das alles überstanden ist? Und wer bin ich jetzt, in diesem Moment?
Diese Begegnung ließ mich nicht mehr los.
Ich begann, diesen Fragen Raum zu geben – und wieder zu lernen.
Um dieser Arbeit Tiefe und fachliche Grundlage zu geben, baute ich mir medizinisches Wissen auf. Zunächst mit der Ausbildung zur Heilpraktikerin, später zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Und ich merkte: Gesundheit, Medizin, das ist mein Zuhause.
Parallel entstand die Fotografische Therapiebegleitung.
Mit Beginn der Corona-Pandemie führten verschiedene Entwicklungen zu einer klaren Entscheidung.
Ich begann die Ausbildung zur Pflegefachfrau. Sag ruhig Krankenschwester – das klingt viel schöner =)
Nach vier intensiven Jahren in Teilzeit bin ich examiniert und habe parallel die Weiterbildung im Wundmanagement abgeschlossen.
In dieser Qualifikation arbeite ich weiterhin in der Klinik, in der ich auch meine Asubildung absolviert habe.
Nicht, weil ich muss. Sondern weil ich es liebe.
Zuhause bin ich Mutter einer Tochter – und seit einiger Zeit wieder auch eines Hundes.
Er kam aus der Toskana zu uns. Als Trüffelhund entsprach er dort wohl nicht den Erwartungen.
Für uns war das ein großes Glück.
Was mich trägt, sind klare Werte: Gesundheit, Weisheit, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.
Sie sind nicht nur persönliche Überzeugungen, sondern prägen auch meine Arbeit.
Ich schätze Rituale. Wenn meine Yogamatte nicht parallel zum Parkett liegt, werde ich beim Üben unruhig. Kleine Dinge, die mir helfen, präsent zu bleiben.
Ich bin Linkshänderin – was bis heute gelegentlich zu amüsierten Nachfragen bei älteren Patient:innen führt. Auch das gehört zu mir.
Freundschaften sind mir sehr wichtig. Ich liebe tiefe Gespräche und in Kontakt sein.
Weil meine Zeit im Alltag oft knapp ist, teile ich Eindrücke meines Alltags über einen täglichen WhatsApp-Status. Rückwärts betrachtet entsteht daraus ein ganz eigenes fotografisches Tagebuch.
Musik und Klang und deren Wirkung auf uns faszinieren mich. Ich bin überzeugt, dass sie ein großes Potenzial für Heilungs- und Entwicklungsprozesse haben – ein Feld, das ich künftig stärker in meine Arbeit integrieren möchte.
Mechanik und Technik waren Teil meiner Kindheit, Opa und Vater sind Auto- und Flugzeugmechaniker.
Ich kann nicht umhin, Motoren, den Geruch von Öl und Reifengummi zu lieben. An die Fliegerei habe ich meine Angst verloren.
Und schließlich: Lernen ist mein Lebenselixier.
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Boppstrasse 46/ Hinterhaus
im Familien- u. Gesundheitszentrum "Die Oase"
Tel: +49 (0) 177 2340 622
