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 Fotografische Therapiebegleitung

Eine Weiterbildung zwischen Fotografie und Psychologie

Die Qualifizierung in Fotografischer Therapiebegleitung (FTB) zeigt dir, wie Fotografie in sensiblen Lebensphasen therapeutisch wirksam eingesetzt werden kann.
Sie richtet sich an Fotograf:innen, Therapeut:innen, Pflege- und psychosoziale Fachkräfte, die Menschen in Veränderungsprozessen achtsam begleiten möchten.

Im Mittelpunkt steht nicht das perfekte Portrait – sondern der Prozess von Erkennen und Integrieren des eigenen Erscheinungsbildes.

Weiterbildung in Fotografischer Therapiebegleitung

Was dich erwartet

In dieser Weiterbildung verbindest Du psychologisches Wissen mit fotografischer Gestaltungskompetenz.
Du lernst, fotografische Prozesse so zu gestalten, dass sie Vertrauen schaffen, Stabilität fördern und innere Entwicklung sichtbar machen.

Du erfährst:

  • wie Selbstbild, Scham und Selbstwert mit dem fotografischen Erleben zusammenhängen

  • wie du Begegnungen auf Augenhöhe gestaltest und empathisch begleitest

  • wie du professionell mit offen sichtbarem Leid umgehst

  • wie du Licht, Perspektive und Raum so nutzt, dass Würde und Authentizität im Mittelpunkt stehen

Psychologische Grundlagen

Du erhältst fundiertes Wissen zu Themen wie Selbstwahrnehmung, Identität, Scham und emotionaler Resonanz.
Du lernst, was Menschen in Phasen körperlicher oder äußerlicher Veränderung bewegt – und wie du eine respektvolle, unterstützende Haltung einnimmst.

Auch die Reflexion deiner eigenen Rolle ist Teil des Lernprozesses:
Wie viel Nähe ist hilfreich?
Wie gehst du mit Leid um, ohne dich selbst zu überfordern?

Fotografische Gestaltung

Die Kamera wird zum Werkzeug für Begegnung.
Du lernst, Licht gezielt einzusetzen, um Menschen ehrlich und ruhig zu zeigen – ohne zu beschönigen, ohne zu dramatisieren.
Ob zu Hause, in der Klinik oder im Studio:
Wichtig ist eine Atmosphäre, die Sicherheit gibt und Vertrauen schafft.

Nach dem Shooting

Der Moment, in dem die Bilder betrachtet werden, ist oft besonders sensibel.
Du lernst, wie du diesen Prozess begleitest – mit Zeit, Achtsamkeit und Respekt.
Denn wenn der Mensch bereit ist, sich zu sehen, kann das Portrait zu einem Bestandteil seiner Heilung werden.

Aufbau und Abschluss

Die Ausbildung ist als hybrides Format aufgebaut –

mit Seminaren, Supervision, Selbstlernmaterial und praktischen Übungen.
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du das Zertifikat:

Fotografische:r Therapiebegleiter:in (FTB)

Für wen ist diese Weiterbildung gedacht?

  • Für Berufsfotograf:innen, die ihr Fachwissen therapeutisch vertiefen möchten und in ihrer Arbeit nach mehr Wirkung suchen
     

  • Für Therapeut:innen, Pflegekräfte oder psychosoziale Fachkräfte, die mit visuellen Methoden arbeiten möchten. Fotografische Vorkenntnisse sind empfohlen.

Für Fragen rund um die Weiterbildung und ein erstes Kennenlernen gibt es in regelmäßigen Abständen Info-Veranstaltungen. 

Infos rund um die Qualifizierung in Fotografischer Therapiebegleitung

stehen hier in Kürze für dich zum Download bereit.

Fragen oder Interesse? Schreib mir!

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